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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie am Juristischen Seminar, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Robert Alexy
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Kurzbiografie Prof. Dr. Robert Alexy

Alexy

Curriculum Vitae

 

Robert Alexy wurde am 9. September 1945 in Oldenburg i.O. geboren. Nach dem Abitur leistete er drei Jahre Dienst in der Bundeswehr, das letzte Jahr als Leutnant. Zum Sommersemester 1968 nahm er das Studium der Rechtswissenschaft und der Philosophie an der Georg-August-Universität zu Göttingen auf. Im Fach Philosophie studierte er vor allem bei Günther Patzig.
 

Nach der ersten juristischen Staatsprüfung im Jahre 1973 arbeitete er bis 1976 an seiner Dissertation "Theorie der juristischen Argumentation". Er wurde dabei, wie schon vor dem Examen, von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. 1982 erhielt er für diese 1978 erstmals im Druck erschienene Untersuchung den Preis der Philologisch-Historischen Klasse der Akademie der Wissenschaft zu Göttingen. 1976 nahm er den juristischen Vorbereitungsdienst auf, den er 1978 mit der zweiten juristischen Staatsprüfung abschloß. Er war sodann bis 1984 Assistent bei Ralf Dreier am Lehrstuhl für Allgemeine Rechtstheorie in Göttingen. 1984 habilitierte er sich an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen für die Fächer Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie. Das Thema seiner Habilitationsschrift lautet: "Theorie der Grundrechte".
 

Es folgten Lehrstuhlvertretungen in Regensburg und Kiel. Nach Ablehnung eines Rufes an die Universität Regensburg nahm er 1986 den Ruf an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel an. Im März 1991 lehnte er einen Ruf an die Karl-Franzens-Universität zu Graz (Nachfolge Ota Weinberger) ab. Er war von 1994 bis 1998 Präsident der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie. 1992 erschien das Buch "Begriff und Geltung des Rechts". 1997 erhielt er einen Ruf an die Georg-August-Universität zu Göttingen (Nachfolge Ralf Dreier), den er im Februar 1998 ablehnte. Er ist seit 2002 ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Seit 2008 verliehen ihm die Universitäten Alicante, Buenos Aires, Tucumán, Antwerpen und Lima (Universidad Nacional Mayor de San Marcos und Universidad Ricardo Palma) die Ehrendoktorwürde. 2010 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

 

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